Amaretti Rezept – Italienische Mandelmakronen
Diese ursprünglich aus dem Piemont stammenden Amaretti sind wahre italienische Klassiker. Mit nur wenigen Zutaten entstehen herrlich zarte Mandelmakronen mit intensivem Mandelgeschmack.
Diese ursprünglich aus dem Piemont stammenden Amaretti sind wahre italienische Klassiker. Mit nur wenigen Zutaten entstehen herrlich zarte Mandelmakronen mit intensivem Mandelgeschmack.

Amaretti gehören zu den bekanntesten italienischen Dolci und haben ihre Wurzeln im norditalienischen Piemont, wo sie bereits seit dem 18. Jahrhundert gebacken werden. Diese zarten Mandelmakronen bestechen durch ihre knusprige Außenhaut und den weichen, chewy Kern. Das Geheimnis liegt in der Verwendung von sowohl süßen als auch bitteren Mandeln, die den charakteristischen Amaretto-Geschmack verleihen. Mein authentisches Familienrezept kommt mit nur vier Grundzutaten aus und ist sogar glutenfrei. Die Amaretti sind perfekt zum Espresso, als Dessert oder kleines Mitbringsel.
Amaretti haben ihren Ursprung in Norditalien, vermutlich in der Lombardei oder im Piemont, wo Mandeln seit Jahrhunderten in der Konditorei eine zentrale Rolle spielen. Der Name leitet sich vom italienischen ‚amaro‘ (bitter) ab und verweist auf die charakteristische Bittermandel, die dem Gebäck seinen unverwechselbaren Geschmack gibt. Heute sind sie in ganz Italien verbreitet und existieren in zwei Hauptvarianten: die knusprigen ‚Amaretti di Saronno‘ und die weicheren ‚Amaretti morbidi‘ aus Sassello.
Vollständig ausgekühlt in einer luftdicht verschlossenen Dose bei Raumtemperatur aufbewahren — so bleiben die Amaretti 2–3 Wochen knusprig. Lagen am besten mit Backpapier trennen, damit sie nicht aneinander kleben. Einfrieren funktioniert gut: in einer gefrierfesten Dose bis zu 3 Monate haltbar, bei Raumtemperatur in etwa 30 Minuten auftauen lassen. Aufwärmen ist nicht nötig und nicht empfehlenswert, da sie dabei Feuchtigkeit ziehen und weich werden.
Amaretti passen klassisch zu einem Espresso oder einem milden Cappuccino — der leichte Bitterton der Kekse harmoniert wunderbar mit dem Kaffeearoma. Zu einem festlichen Dessert lassen sie sich wunderbar als Begleitung zu Vanilleeis, Panna Cotta oder einer Weinschaumcreme reichen. Als Aperitivo-Begleitung oder zu einem Glas Vin Santo, Prosecco oder Amaretto-Likör sind sie in Italien ebenfalls beliebt. Sie eignen sich hervorragend als selbst gemachtes Mitbringsel, als Teil einer Weihnachtsplätzchen-Auswahl oder als einfaches Dessert für Gäste mit Glutenunverträglichkeit.