Cacciucco Rezept – Toskanischer Fischeintopf authentisch
Cacciucco ist ein rustikaler Fischeintopf aus der toskanischen Küstenregion um Livorno. Diese herzhafte Spezialität vereint verschiedene Meeresfrüchte in einer aromatischen Tomaten-Wein-Sauce.
Cacciucco ist ein rustikaler Fischeintopf aus der toskanischen Küstenregion um Livorno. Diese herzhafte Spezialität vereint verschiedene Meeresfrüchte in einer aromatischen Tomaten-Wein-Sauce.

Cacciucco alla Livornese ist einer der berühmtesten Fischeintöpfe Italiens und stammt aus der toskanischen Hafenstadt Livorno. Diese traditionelle Spezialität entstand aus der Notwendigkeit der Fischer, ihren nicht verkauften Fang zu verwerten. Das Ergebnis ist ein reichhaltiger, aromatischer Eintopf, der verschiedene Fischarten und Meeresfrüchte in einer würzigen Tomaten-Wein-Sauce vereint. Der Name leitet sich vom türkischen Wort ‚küçük‘ ab, was auf die vielfältigen kulturellen Einflüsse in der Hafenstadt hinweist. Traditionell wird Cacciucco mit geröstetem Brot serviert und ist ein wahres Fest für alle Sinne.
Cacciucco stammt aus Livorno an der toskanischen Küste und gilt als einer der ältesten Fischeintöpfe Italiens. Der Eintopf entstand als Arme-Leute-Gericht der Fischer, die den Tagesfang – also alles, was sich nicht einzeln verkaufen ließ – gemeinsam in einem Topf gartenfrisch verwerteten. Traditionell soll das Gericht mindestens fünf verschiedene Meeresfrüchte enthalten, entsprechend den fünf C’s im Wort ‚Cacciucco‘.
Cacciucco schmeckt frisch am besten, lässt sich aber im verschlossenen Behälter im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen langsam und bei niedriger Hitze erwärmen, nie aufkochen – sonst werden die Meeresfrüchte zäh. Einfrieren ist möglich, allerdings verlieren Garnelen und Muscheln dabei spürbar an Textur; wenn, dann nur den fertigen Sud ohne Meeresfrüchte einfrieren und diese frisch beim Aufwärmen ergänzen.
Zum Cacciucco passt geröstetes Weißbrot oder toskanisches Landbrot als klassische Beilage, die den aromatischen Sud aufsaugt. Als Getränk empfiehlt sich ein trockener, mineralischer Weißwein wie ein Vermentino aus der Toskana oder ein Vernaccia di San Gimignano – wer es lieber rot mag, greift zum leichten Rosso aus der Region, ganz im Stil der Livornesen. Das Gericht eignet sich ideal als Hauptgang für ein entspanntes Abendessen mit Freunden oder als Sonntagsessen, wenn man Zeit hat, den Sud in Ruhe zu entwickeln.