Cacio e Pepe Rezept – Original italienische Pasta
Cacio e Pepe ist die Königsdisziplin der römischen Küche - nur 3 Zutaten, aber perfekte Technik. Diese cremige Pasta ohne Sahne wird Sie begeistern!
Cacio e Pepe ist die Königsdisziplin der römischen Küche - nur 3 Zutaten, aber perfekte Technik. Diese cremige Pasta ohne Sahne wird Sie begeistern!

Cacio e Pepe gehört zu den berühmtesten Pasta-Gerichten Roms und beweist, dass große Küche nicht kompliziert sein muss. Mit nur drei Zutaten – Pasta, Pecorino Romano und schwarzem Pfeffer – entsteht ein cremiges Meisterwerk, das Generationen von römischen Köchen perfektioniert haben. Der Name bedeutet wörtlich ‚Käse und Pfeffer‘ und ursprünglich aßen römische Schäfer diese nahrhafte Mahlzeit auf ihren langen Wanderungen. Das Geheimnis liegt in der perfekten Emulsion aus Käse und Pasta-Kochwasser, die eine seidige Sauce ohne Sahne oder Butter zaubert. Dieses traditionelle Rezept bringt Ihnen die authentische römische Küche direkt nach Hause.
Cacio e Pepe stammt aus der römischen Küche und hat ihren Ursprung wahrscheinlich bei den Hirten der Region Latium, die auf langen Wanderungen mit der Herde nur haltbare Zutaten bei sich trugen: getrocknete Pasta, gereiften Schafskäse und Pfeffer. Das Gericht gilt heute als eines der Paradebeispiele der cucina povera — einfache Zutaten, maximale Technik. In Rom ist es bis heute Pflichtprogramm auf jeder ernstzunehmenden Trattoria-Karte.
Cacio e Pepe schmeckt frisch aus der Pfanne am besten und ist eigentlich kein Gericht zum Aufbewahren. Reste im Kühlschrank halten sich abgedeckt etwa 1–2 Tage, die Sauce zieht jedoch ein und die Pasta klebt zusammen. Beim Aufwärmen in der Pfanne einen Schuss Wasser zugeben und bei niedriger Hitze unter Rühren erwärmen — so bekommt man die cremige Konsistenz annähernd zurück. Einfrieren wird nicht empfohlen, da die Käse-Sauce nach dem Auftauen ausflockt.
Cacio e Pepe braucht keine große Beilage — ein einfacher grüner Salat mit Zitronendressing reicht vollkommen. Als Getränk passt ein trockener Weißwein aus Latium hervorragend, etwa ein Frascati oder ein Grechetto; wer Rotwein bevorzugt, greift zu einem leichten Cesanese. Das Gericht funktioniert als schnelles Alltagsessen unter der Woche genauso wie als unkomplizierter Einstieg in ein Menü mit Freunden — vorausgesetzt, alle kommen pünktlich zum Tisch.