Erdnusssauce Rezept – Original thailändische Satay Sauce
Diese cremige thailändische Erdnusssauce ist der perfekte Begleiter für Satay-Spieße und gegrilltes Gemüse. Mit Kokosmilch, Tamarinde und aromatischen Gewürzen wird sie authentisch zubereitet.
Diese cremige thailändische Erdnusssauce ist der perfekte Begleiter für Satay-Spieße und gegrilltes Gemüse. Mit Kokosmilch, Tamarinde und aromatischen Gewürzen wird sie authentisch zubereitet.

Erdnusssauce, in Thailand als ‚Nam Jim Satay‘ bekannt, ist eine der beliebtesten Sauces der thailändischen Küche. Diese cremige, würzige Sauce begleitet traditionell Satay-Fleischspieße, passt aber auch hervorragend zu gegrilltem Gemüse oder als Dip für Frühlingsrollen. Das Geheimnis einer authentischen thailändischen Erdnusssauce liegt in der perfekten Balance aus süß, salzig, sauer und würzig. Mit gerösteten Erdnüssen, cremiger Kokosmilch und der charakteristischen Säure von Tamarinde entsteht ein unwiderstehliches Geschmackserlebnis, das jeden Bissen zu etwas Besonderem macht.
Erdnusssauce als Begleitung zu gegrilltem Fleisch auf Spießen hat ihren Ursprung in Südostasien, wo Satay-Gerichte in Thailand, Indonesien und Malaysia seit Generationen zur Straßenküche gehören. In Thailand wird die Sauce traditionell zu Moo Satay (Schwein) oder Gai Satay (Huhn) gereicht und ist fester Bestandteil von Märkten und Festessen. Die Kombination aus Erdnuss, Kokosmilch und Currypaste ist typisch für die thailändische Variante und unterscheidet sie klar von der indonesischen Originalform, die oft schlichter ausfällt.
Im Kühlschrank hält die Sauce in einem verschlossenen Glas oder einer Dose 4–5 Tage. Sie dickt beim Kühlen stark ein — vor dem Servieren mit einem Schuss Wasser oder Kokosmilch aufwärmen und glatt rühren. Einfrieren ist möglich: portionsweise in Gefrierbeuteln bis zu 2 Monate. Auftauen über Nacht im Kühlschrank, dann im Topf bei niedriger Hitze langsam erwärmen und dabei rühren.
Klassisch passt die Sauce zu gegrillten Hähnchen- oder Schweinefleischspießen, aber auch zu Tofu-Satay oder gedämpften Gemüsespießen funktioniert sie hervorragend. Als Dip zu frischen Sommerrollen oder Reispapierrollen ist sie ebenfalls ein Treffer. Zum Trinken passen ein kühles Singha-Bier, ein trockener Riesling oder frischer Ingwer-Limetten-Eistee. Das Gericht eignet sich für entspannte Grillabende, Partybuffets oder als Starter eines thailändischen Menüs.