Gschwellti Rezept – Schweizer Pellkartoffeln einfach gemacht
Gschwellti sind die perfekten Schweizer Pellkartoffeln - außen fest, innen mehlig und mit dem typischen Salzgeschmack. Ein Grundrezept, das in keiner Schweizer Küche fehlen darf.
Gschwellti sind die perfekten Schweizer Pellkartoffeln - außen fest, innen mehlig und mit dem typischen Salzgeschmack. Ein Grundrezept, das in keiner Schweizer Küche fehlen darf.

Gschwellti gehören zur Schweizer Küche wie das Matterhorn zur Landschaft. Diese traditionellen Pellkartoffeln werden mit Schale gekocht und sind die perfekte Beilage zu Raclette, Älplermagronen oder einfach nur mit Butter und Salz. Der Name kommt vom schweizerdeutschen Wort ’schwellen‘, was aufquellen bedeutet. Das Geheimnis liegt in der richtigen Kartoffelsorte und dem perfekten Timing beim Kochen. Mit diesem authentischen Rezept gelingen Ihnen die Gschwellti garantiert so, wie sie seit Generationen in Schweizer Haushalten zubereitet werden – mit einer leicht salzigen Schale und cremigem Inneren.
Gschwellti – von schweizerdeutsch ’schwellen‘ für das Aufplatzen der Schale beim Garen – sind ein einfaches Bauernessen, das in der Schweiz seit Jahrhunderten auf dem Tisch steht. Die Kartoffel wurde ab dem 18. Jahrhundert zur Grundnahrungsmittel in den Alpenregionen, wo Gschwellti oft die Hauptmahlzeit waren, begleitet von Quark, Käse oder Raclette. Heute gelten sie als Schweizer Soulfood und tauchen auf rustikalen Bergwirtschaften genauso auf wie an modernen Restauranttischen.
Abgekühlt in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren – dort halten Gschwellti 2–3 Tage. Einfrieren ist möglich, aber die Konsistenz leidet: Die Schale wird weich und das Innere leicht wässrig. Zum Aufwärmen am besten in der Pfanne mit etwas Butter bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie außen leicht Farbe annehmen – so schmecken sie fast besser als frisch gekocht.
Gschwellti sind der klassische Begleiter zu Raclette und Fondue, passen aber auch hervorragend zu Quark mit Kräutern, kräftigem Bergkäse oder einem Spiegelei. Als Getränk empfiehlt sich ein leichter Weißwein wie ein Schweizer Chasselas (Fendant) oder ein Glas Mineralwasser mit etwas Zitrone. Für einen unkomplizierten Abend mit Freunden oder als wärmendes Winteressen sind sie ideal – günstig, sättigend und ohne großen Aufwand auf dem Tisch.