Pavlova Rezept: Luftiges Baiser-Dessert mit Früchten
Diese Pavlova verzaubert mit ihrer knusprigen Außenschicht und dem zart-cremigen Kern. Gekrönt mit Schlagsahne und bunten Früchten wird sie zum Star jeder Tafel.
Diese Pavlova verzaubert mit ihrer knusprigen Außenschicht und dem zart-cremigen Kern. Gekrönt mit Schlagsahne und bunten Früchten wird sie zum Star jeder Tafel.

Die Pavlova ist mehr als nur ein Dessert – sie ist pure Poesie auf dem Teller. Benannt nach der russischen Ballerina Anna Pavlova, vereint diese australisch-neuseeländische Spezialität das Beste aus beiden Welten: eine knusprige Baiserschale, die beim ersten Biss nachgibt und einen herrlich weichen, marshmallow-artigen Kern preisgibt. In Deutschland erfreut sich die Pavlova wachsender Beliebtheit, besonders bei festlichen Anlässen. Das Geheimnis liegt in der perfekten Balance aus Eiweiß, Zucker und einem Hauch Säure, die diese luftige Köstlichkeit entstehen lässt.
Die Pavlova wurde in den 1920er Jahren nach der russischen Balletttänzerin Anna Pawlowa benannt, die damals auf Tournee durch Australien und Neuseeland reiste. Beide Länder beanspruchen die Erfindung für sich – die genaue Herkunft ist bis heute ungeklärt und Gegenstand freundschaftlicher Rivalität. Fest steht: Das Dessert hat sich von der Südhalbkugel aus in der ganzen Welt verbreitet und ist heute ein Klassiker bei Festessen und Sommerpartys.
Der unbelegte Baiser hält sich bei Zimmertemperatur in einer luftdichten Dose 2–3 Tage, sofern er nicht zu Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Fertig belegte Pavlova sollte sofort serviert werden – im Kühlschrank wird der Baiser bereits nach wenigen Stunden weich. Einfrieren ist möglich, aber nur für den reinen Baiser ohne Belag: Gut einpacken, bis zu 4 Wochen lagern und bei Zimmertemperatur langsam auftauen lassen.
Pavlova braucht keine weitere Beilage – sie ist selbst Hauptdarstellerin. Als Getränk passen ein spritziger Prosecco oder ein leichter Moscato d’Asti hervorragend, da ihre Süße die Fruchtigkeit unterstreicht; wer es alkoholfrei mag, greift zu einem kühlen Holunderblütensirup mit Wasser. Das Dessert eignet sich besonders für Sommerfeste, Gartenbarbecues und festliche Anlässe wie Geburtstage oder Weihnachten auf der Südhalbkugel, wo es zur Tradition gehört.