Diese klassischen Zimtsterne gehören zu Weihnachten wie der Tannenbaum. Mit gemahlenen Mandeln, aromatischem Zimt und einer glänzenden Eischnee-Glasur werden sie zum Highlight auf jedem Plätzchenteller.
Recipe.food·KI-generiertes Rezept
Aktualisiert am
57 MinGesamt
45 MinVorbereitung
12 MinKochzeit
40Portionen
140°CTemperatur
KI-Symbolbild, zur Illustration
🍽️ Portionen
40
Zimtsterne sind der Inbegriff deutscher Weihnachtstradition und gehören in jede gut sortierte Plätzchendose. Diese sternförmigen Leckereien aus dem 17. Jahrhundert vereinen den warmen Duft von Zimt mit der Süße gemahlener Mandeln. Das Besondere an diesem Rezept ist die perfekte Balance zwischen saftigem Teig und knuspriger Eischnee-Glasur. Anders als viele moderne Varianten kommt dieses traditionelle Zimtsterne Rezept ganz ohne Mehl aus – die gemahlenen Mandeln sorgen für die ideale Konsistenz. In der Schweiz werden sie oft etwas dicker ausgerollt, während die deutsche Variante zarter und knuspriger ist.
Dieses Rezept wurde von einer KI erstellt und nicht nachgekocht. Prüfe Garzeiten und Temperaturen selbst — besonders bei Fleisch, Fisch und Eiern.
Zubereitung
Das Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen. Puderzucker nach und nach einrieseln lassen, bis eine glänzende Masse entsteht.
3 Esslöffel der Eischnee-Masse für die Glasur beiseite stellen und kühl lagern.
Gemahlene Mandeln, Zimt und Vanille-Extrakt unter die restliche Eischnee-Masse heben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
Den Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Arbeitsfläche mit Puderzucker bestäuben.
Teig auf 5mm Dicke ausrollen und mit Sternenformen (6-7cm) ausstechen. Teigreste erneut ausrollen.
Die beiseite gestellte Eischnee-Masse mit 50g Puderzucker aufschlagen und die Sterne damit bestreichen.
Zimtsterne auf mit Backpapier ausgelegten Blechen bei 140°C 12-15 Minuten backen, bis die Glasur matt wird.
Vollständig auskühlen lassen, bevor die Zimtsterne vom Backpapier gelöst werden.
Zimtsterne gehören zu den ältesten deutschen Weihnachtsgebäcken und haben ihren Ursprung vermutlich im süddeutschen und schweizerischen Raum, wo Mandeln und Gewürze seit Jahrhunderten in der Weihnachtsbäckerei eine zentrale Rolle spielen. Ihre charakteristische weiße Glasur und die Sternform machten sie früh zum Symbol des Advents. Heute sind sie aus keiner deutschen Weihnachtsbäckerei wegzudenken und gehören neben Lebkuchen und Spekulatius zu den bekanntesten Plätzchensorten überhaupt.
Variationen
Haselnuss-Zimtsterne: Gemahlene Mandeln einfach 1:1 durch gemahlene Haselnüsse ersetzen — ergibt ein kräftigeres, etwas herbes Aroma.
Kokos-Zimtsterne: Ein Drittel der Mandeln durch Kokosraspeln ersetzen für eine leicht tropische Note, die überraschend gut mit Zimt harmoniert.
Schärfere Gewürzversion: Zusätzlich eine Messerspitze Kardamom und etwas Nelkenpulver in den Teig geben — macht die Sterne aromatisch komplexer und wirkt besonders festlich.
Schokoladen-Glasur: Die weiße Eiweiß-Glasur nach dem Backen durch dunkle Kuvertüre ersetzen oder ergänzen — optisch ein starker Kontrast, geschmacklich ein Klassiker.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Teig zu wenig ruhen lassen: Ohne die 30-minütige Kühlzeit klebt die Masse zu stark und lässt sich kaum ausrollen — Geduld lohnt sich hier wirklich.
Zu heiß backen: Zimtsterne brauchen niedrige Temperatur (140°C), damit die Glasur weiß bleibt und nicht gelblich-braun wird — wer zu heiß bäckt, verliert das typische Aussehen.
Glasur zu früh auftragen und zu dick: Eine zu dicke Glasurschicht läuft beim Backen auseinander; dünn und gleichmäßig streichen reicht vollkommen aus.
Arbeitsfläche mit Mehl statt Puderzucker bestäuben: Mehl würde Gluten einbringen und die glutenfreie Eigenschaft sowie die Textur zerstören — immer Puderzucker verwenden.
Sterne heiß vom Backpapier lösen: Die Plätzchen sind warm noch sehr weich und brechen leicht — unbedingt vollständig auskühlen lassen, bevor man sie abnimmt.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Vollständig ausgekühlte Zimtsterne in einer Blechdose, lagenweise mit Backpapier getrennt, bei Raumtemperatur aufbewahren — so halten sie 3 bis 4 Wochen und werden mit der Zeit sogar etwas mürber und aromatischer. Im Kühlschrank lagern ist nicht nötig und kann die Glasur durch Feuchtigkeit aufweichen. Einfrieren funktioniert gut: Zimtsterne ungefähr einen Monat haltbar, einzeln oder in Lagen einfrieren und bei Raumtemperatur auftauen lassen. Aufwärmen ist nicht nötig und nicht empfehlenswert.
Dazu passt
Zimtsterne passen klassisch zu einem Glas Glühwein oder einem heißen Tee mit Gewürzen wie Chai oder Ostfriesentee. Für Kinder oder als nüchternere Alternative eignet sich heißer Kakao hervorragend. Als Dessert lassen sie sich gut zu einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne servieren. Ihr großer Auftritt ist natürlich der Adventskaffeetisch — zusammen mit Lebkuchen, Spekulatius und einem guten starken Kaffee sind sie ein echter Stimmungsmacher in der Weihnachtszeit.
Häufige Fragen
Warum werden meine Zimtsterne hart und trocken?
Zu hohe Backtemperatur oder zu lange Backzeit sind meist die Ursache. Backen Sie bei maximal 140°C und nehmen Sie die Sterne heraus, sobald die Glasur matt wird.
Kann ich die Zimtsterne auch ohne Glasur machen?
Ja, aber dann sollten Sie etwas mehr Eiweiss in den Teig geben (3 statt 2). Die Glasur macht die Zimtsterne jedoch traditionell und hält sie saftig.
Wie lange müssen Zimtsterne trocknen bevor dem Backen?
Die Zimtsterne sollten nach dem Glasieren 15-20 Minuten antrocknen, bis die Oberfläche nicht mehr klebt. So platzt die Glasur beim Backen nicht auf.